Spielbericht vom 17.10.26 I Untersee Volleys Radolfzell – TB Bad Dürrheim
Leider bringen die TB-Damen aus Radolfzell nichts Zählbares mit nach Hause. Wir mussten uns in drei Sätzen mit 18:25, 20:25 und 22:25 geschlagen geben.
Auf eine ausführliche Nacherzählung der drei Sätzen möchte ich an dieser Stelle gern verzichten. Hier also die Zusammenfassung: In den ersten beiden Durchgängen mussten wir jeweils gleich zu Beginn einen 0:4 Rückstand hinnehmen. Zwar gelang es im Verlauf des Spiels auch immer wieder, dass wir diesen Rückstand verkürzen konnten – zu einer Führung hat es aber leider nie gereicht. Im dritten Satz lagen wir dann erstmals vorne und beim 19:18 sah es kurz danach aus, als würde das Blatt sich vielleicht doch noch wenden. Jedoch ließen die Radolfzellerinnen nichts mehr anbrennen. Es stand auf ihrer Seite genau das Team, das wir erwartet hatten und in der Kombination aus abgezockter Erfahrung und jungem Talent machten die Mädels vom Bodensee auch im dritten Durchgang die entscheidenden Punkte.
Als allgemeines Resümee schließe ich mich gern den Worten unseres Trainers Benjamin Kimmich an: Wir haben heute in einer geschlossenen Mannschaftsleistung ein gutes Spiel abgeliefert. Jedoch gab es zu viele Phasen, in denen wir in der Annahme geschwächelt haben und die Radolfzellerinnen davonziehen konnten.
Und obwohl ein 0:3 nach einer deutlichen Niederlage aussieht, sind wir heute doch auch mit vielen Dingen durchaus zufrieden. An erster Stelle hat unsere Libera Neslihan Yurtoglu ein erstklassiges Debüt gefeiert und die Abwehr wirklich gerockt. Auch Neuzugang Manuela Ketterer hat auf gleich zwei Positionen (Annahme-Außen und Mittelblock) überzeugt und unter anderem zahlreiche überragende Blocks gesetzt – wobei man „überragend“ hier auch gern wörtlich nehmen darf. Zudem kam unsere Nicole Krüger erstmals als Diagonalspielerin zum Einsatz und hat ihre Sache ebenfalls mehr als ordentlich gemacht.
Ihr merkt also – bei uns ist Bewegung drin und wir befinden uns noch ein bisschen in der Findungsphase, wie wir als Team am besten funktionieren. Wir grooven uns jedoch mit jedem Training und jedem Spiel besser ein und sind uns sicher, dass wir im Verlauf der Saison ein Spiel wie das heutige auch noch gewinnen werden.
Katja Huber
